Sonus Quintett
  • „Schon mit Bearbeitungen einiger Sätze aus Schumanns “Waldszenen” offenbaren sich die bestechenden Qualitäten dieses Quintetts. Bei sehr freier, aber stets organisch bleibender, nie ins Manieristische driftender Tempogestaltung waltet nicht nur da scheinbar ein einziger gemeinsamer Atem. Nein, insbesondere das extrem feinkörnig gewogene Sounddesign, das die verschiedenen Instrumente in unterschiedlichsten Mini- und Maximalkombinationen wie in ein Register verschmilzen lässt, zeigt die enorme Feinnervigkeit dieser Formation. Dem leisen, langsamen ersten Satz mit seiner gespenstischen Stimmung, der zum Beinamen der Sonate führte, wächst in dieser Atmosphäre mit dieser Besetzung mehr magische Strahlkraft zu als dem abgenudelten Original.“
    — Sindelfinger Zeitung, 01.01.2025
  • „Über die Hebriden- Ouvertüre: “Das Zusammenspiel war perfekt.” Über An American in Paris: “ Dem Sonus Quintett gelang eine hinreißende Interpretation.”“
    — Zeitung Ruhpolding, 25.10.2024
  • „Mit seinem ausgewogenen, kammermusikalischen Klang ist das junge Sonus Quintett ein Vorreiter in der deutschen Reed-Quintet Praxis. Hören kann man das jetzt auf ihrem Debüt Album “Light”.“
    — Deutschlandfunk Kultur, 20.01.2025
  • „[...] besonders das Saxophon mischt sich wunderbar in diesen Gesamtklang [...] dem Ensemble sind das Arrangement und die Interpretation von Beethovens Mondscheinsonate in jedem Fall gelungen [...]“
    — Ö1 ORF, 15.01.2025
  • „[…] Fagott und Bassklarinette erweitern die Bassgrundierung der berühmten Akkordbrechungen im Kopfsatz, das unbeschwerte Allegretto klingt wie ein klassischer Holzbläsersatz und das delirienhafte überschäumende Final-Presto rauscht so virtuos und unbändig durch die weiten Tonräume der Instrumente, dass sich sich ein Feuerwerk überraschender Klangfarben entzündet. Eine brillante Transkription […]“
    — Aachener Zeitung, 20.12.2024
  • „[…] das Sonus Quintett interpretiert die Mondscheinsonate in einem Arrangement ihrer Saxophonistin Lena Iris Brendel. Sie hat Beethovens Sonate genial auf die Stimmen ihres Ensembles übertragen…In dieser Besetzung bekommt die Musik eine neue emotionale Tiefe. Der erste Satz klingt… nach tiefer Wehmut, nach einem anrührenden Klagegesang […]“
    — NDR Kultur, 19.12.2024
  • „Das Bläserquintett spielt überraschenderweise alle drei Sätze, den ersten berührend, den zweiten mit tänzerischer Grazie, den furiosen dritten - ein jeden Pianisten herausforderndes Presto- Virtuosenstück - in souveräner spieltechnischer Beherrschung auch der sperrigen Instrumente mit solchem Drive, dass man nur bewundernd staunen kann. Nur schon mit den ersten vier Tracks wird die CD zu meiner persönlichen hervorgehobenen Musikproduktion des Jahres 2024!“
    — Rohrblatt, Dezember 2024
  • „Each one's individual tone, dynamic control and expressive touches are remarkable, but it's as a group that they really shine. The way they seem to symbiotically interact with each other is impressive. Impeccable timing, accurate accents, letter-perfect dynamic control, and best of all expressive nuances as if they were one single entity.“
    — Classical Music Sentinel, Dezember 2024
  • „[…] Tritt man Beethoven wohl zu nahe, wenn man hier aufschreibt, dass die Mondscheinsonate beim Sonus Quintett klingt, als sei sie für genau diese Besetzung geschrieben?“
    — Kesseltoene, 04.12.2024
  • „[…] ein Album, das ich tatsächlich unbedingt im Schrank haben muss […] die Mondscheinsonate. Da fesseln mich die neuen Farben vom ersten Takt an […]“
    — WRD 3, 21.11.2024
  • „[…] folgt Ludwig van Beethovens Klaviersonate Nr. 14 in cis-Moll, Op. 27 Nr. 2, die berühmte “Mondscheinsonate” in klanglicher Eleganz in zauberhaften Pianissimo-Facetten. Mit Respekt vor dem Original transformiert Lena Iris Brendel Beethovens nächtliche Ambiente mit samt akustischen Wellenlinien klar und zart dahinfließend. Das wohl dosierte Allegretto weckt die Sinne, wogt instrumental harmonisch ausbalanciert hin und her, um im Presto agitato virtuos in aufsteigenden Dynamiken dahinzugallopieren […]“
    — Schabel Kultur Blog, 30.10.2024
  • „Transcribed by Sonus's saxophonist, Beethoven's Moonlight Sonata doesn't suffer from overfamiliarity when the new arrangement recasts it so winningly. Those iconic triplets that initiate the first movement, for example, sound fresh when played by clarinet, and the solemn melody that follows is as stirring when sung by oboe with such poise. In fact, Brendel's treatment is so satisfying, you might think it was arranged in this form from the beginning… Familiar too is the mighty “Presto agitato” that concludes the work in epic manner, a word that as credibly applies to the quintet's virtuosic performance.“
    — Textura, Oktober 2024
  • „[…] Dass sie sich auch an einen Klassiker wie Beethovens Mondscheinsonate wagen, spricht für ihren Mut. Ohne Zweifel ging die Wahl dieses Werkes vom einleitenden kantablen Adagio aus,das denn auch mit feinem Klangsinn zelebriert wird […]“
    — Klassik Heute, 16.10.2024
  • „Das Sonus Quintett besteht aus Klarinette, Bassklarinette, Saxophon, Oboe und Fagott. Das ist eine Kombination, die für ganz besondere Texturen und vor allem für interessante Möglichkeiten sorgt. Mit dem Air aus Griegs Holbergs Zeit hat man wieder festen Boden unter den Füssen und kann das hohe Niveau des Quintetts und seiner einfallsreichen Bearbeiter Raaf Hekkema und Lena Iris Brendel (Beethoven) bewundern.“
    — Pizzicato, 04.10.2024

Das ganz besondere Holzbläserquintett

Seit der Gründung 2021 erregt das Sonus Quintett Aufsehen. Das junge Kammermusikensemble brilliert bereits im ersten Jahr mit sechs internationalen Preisen. Darüber hinaus entstanden ihr Debüt-Album und die Mission als Pioniere in Deutschland den Klang des „Reed Quintetts“ in der Klassikszene bekannt zu machen.

Die Konzerte des Ensembles verbinden musikalische Exzellenz mit einer charmanter Moderation. Ihr Debüt-Album „Licht“ wurde 2024 von NDR Klassik als beste Neuveröffentlichung ausgezeichnet: ein Qualitätsversprechen, das sich auch auf der Bühne eindrucksvoll bestätigt.

Direkt reinhören:

Mondscheinsonate – Ludwig van Beethoven

Aktuelle Termine:

21. März 2026, ab 19:00 Uhr 
Internationales Bachfest Stuttgart

#22 Lange Nacht der Museen: Sonus Quintett - Internationales Bachfest Stuttgart
Lange Nacht der Museen

28. Juni 2026, 18:00 Uhr
Ludwigsburg Festspiele

07. August 2026, 20:00 Uhr
"Reflections of light & colours"
Schloss Oberstaad Öhningen

Die Welt des Sonus Quintett